Depressionen
Studien

Bei Depressionen ist Hirnregion zur Stresskontrolle vergrößert​

Obwohl Depressionen zu den häufigsten psychischen Leiden in Deutschland gehören, ist noch immer unklar, wodurch sie verursacht werden. Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig hat nun herausgefunden, dass bei Betroffenen der Hypothalamus vergrößert ist, Das könnte erklären, warum viele Betroffene einen Weiterlesen…

Alzheimer-Erkrankung
Studien

Entzündungsmechanismen treiben Alzheimer-Erkrankung voran

Die Alzheimer-Erkrankung ist eine verheerende neurodegenerative Erkrankung, die letztlich zur Demenz führt. Eine wirksame Behandlung gibt es bislang nicht. Im Zuge des Krankheitsprozesses verkleben winzige Eiweißstoffe – Amyloid-Beta-Peptide, kurz »Aß« genannt – und lagern sich im Gehirn ab. Diese Aggregate stehen im Verdacht, Nervenzellen zu schädigen. In jüngsten Jahren hat sich zudem herausgestellt, dass Ablagerungen von Aß entzündliche Prozesse in Gang setzen. Angestoßen werden sie vom angeborenen Immunsystem des Gehirns, dessen Repertoire anders als bei der »adaptiven« Immunabwehr genetisch festgelegt is

Transgenerationale Traumata
Studien

Transgenerationale Traumata: Von der Großmutter bis zum Enkel

  Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Elbert bestätigt epigenetische transgenerationale Übertragung von Gewalterfahrungen Gewalterfahrung der Großmutter während der Schwangerschaft noch in der DNA der Enkelgeneration nachweisbar DNA-Mythilierung als zugrundeliegender molekularer Mechanismus Ergebnisse im Wissenschaftsjournal Translational Psychiatry veröffentlicht In den Kriegsjahren 1944 bis 1945 erlebten die Niederlande einen Hungerwinter. Untersuchungen ergaben, Weiterlesen…

Professor Agnes Flöel von der Neurologischen Universitätsklinik Greifswald berichtet vor dem Welt-Alzheimertag über den Einfluss der Ernährung auf das Gehirn
Allgemein

Gesunde Ernährung – wie Essen vor Demenz schützen kann

Altersforscher haben Nahrungsinhaltsstoffe identifiziert, die Selbstreinigungsprozesse in den Gehirnzellen ankurbeln und vor neurodegenerativen Erkrankungen wie der Alzheimer- oder der Parkinson-Demenz schützen könnten. „Bisherige Daten lassen vermuten, dass sogenannte Polyamine, insbesondere das Spermidin, sich positiv auf die Gehirnfunktion und geistige Fähigkeiten auswirken“, berichtet Professor Agnes Flöel von der Neurologischen Universitätsklinik Greifswald. Weiterlesen…

Multiple Sklerose Darmflora
Mikrobiologische Therapie

Natürliche Darmflora kann Multiple Sklerose auslösen

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Als Auslöser für die Krankheit, bei entsprechender genetischer Veranlagung, stehen seit einigen Jahren Bakterien der natürlichen Darmflora unter Verdacht. Hartmut Wekerle und Gurumoorthy Krishnamoorthy von den Max-Planck-Instituten (MPI) für Neurobiologie und für Biochemie konnten nun mit ihren Kollegen von Weiterlesen…

Frau mit Depressionen
Studien

Zusammenhang zwischen Entzündung und Depression

  Immunsystem ist an der Entstehung von Depressionen beteiligt In Deutschland leiden derzeit rund vier Millionen Menschen an einer Depression. Deren Ursachen sind noch immer unzureichend verstanden. Seit längerem wird vermutet, dass Immun-Botenstoffe, so genannte Zytokine, an der Entstehung depressiver Störungen beteiligt sein könnten. Diese werden während einer Entzündung von den Weiterlesen…

Studien

MicroRNA-Molekül spielt wichtige Rolle bei Stress

  Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) konzentrierten sich bei ihrer Erforschung der Mechanismen im Umgang mit Stress auf MicroRNAs (miRNAs), die regulieren, ob Gene aktiv werden oder nicht. Dabei arbeiteten Wissenschaftler der Grundlagenforschung und der translationalen Forschung zusammen und führten ihre Studie an Mäusen und Menschen durch. Die Ergebnisse Weiterlesen…