Studie zur glykämische Kontrolle und Gefäßfunktion bei Typ-2-Diabetes

In einer Untersuchung mit dem Titel „Auswirkungen der buddhistischen Gehmeditation auf die glykämische Kontrolle und Gefäßfunktion bei Patienten mit Typ-2-Diabetes“, die in der Zeitschrift „Complementary Therapies in Medicine“ im Juni 2016 veröffentlicht wurde, verglichen Wissenschaftler die Auswirkungen herkömmlicher Geh- und Wanderaktivitäten mit denen der buddhistischen Gehmeditation.

Die wesentlichen Ergebnisse waren:

  • Sowohl „übliches“ Gehen (bzw. Wandern) als auch die Gehmeditation reduzieren, regelmäßig ausgeführt, den Blutzuckerspiegel signifikant und erhöhen die kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit bei Patienten mit Typ-2-Diabetes.
  • Alleine die Gehmeditation aber reduziert auch den HbA1c-Wert (Langzeitwert, Blutzuckergedächtnis), die arterielle Gefäßsteifigkeit und den Cortisolspiegel. Diese günstigen Auswirkungen wurden durch herkömmliches Wandern nicht erzielt.
  • Das achtsamkeitsbasierte Trainingsprogramm der Gehmeditation brachte Menschen mit Typ-2-Diabetes eine Vielzahl von relevanten Vorteilen.

Die Gehmeditation ist nicht an einen formellen Rahmen geknüpft

Auch ich biete Ihnen an, bei mir die achtsamkeitsbasierte Gehmeditation zu lernen.

Die Gehmeditation ist besonders einfach umzusetzen, weil sie nicht an formelle Rahmenbedingungen gebunden ist. Wir können gehen, ohne ein Meditationskissen oder eine -bank zu nutzen. Wenn wir Gehmeditation praktizieren, machen wir etwas, was wir ohnehin häufig tun: Atmen und gehen—aber auf eine besondere, achtsame Weise. Das ermöglicht uns unzählige Male am Tag zu meditieren, uns zu beruhigen und uns zu stärken, ohne dafür zusätzliche Zeit einplanen zu müssen.

In der Gehmeditation hängen wir nicht der Vergangenheit nach oder denken sorgenvoll an unsere Zukunft, wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf die Gegenwart. Nur auf das Gehen und das Atmen.

Der Weg ist das Ziel, wir gehen jeden Schritt bewusst und spüren das Aufsetzen der Füße ebenso klar wie das Heben des Beins vor dem nächsten Schritt. Diese einfache Übung kann uns zur Ruhe kommen lassen und kann unseren Stress-Level mit all den positven Effekten für unsere geistige und körperliche Gesundheit reduzieren.

Schreiben Sie mich einfach eine kurze Nachricht und lassen Sie uns ein erstes Gespräch führen.


Jürgen Wiese

In den Neunzehnhundertneunziger Jahren habe ich an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg Biologie studiert. Fachliche Schwerpunkte meines Studiums waren Mikrobiologie, Genetik, Biochemie und Ökologie. Danach arbeitete ich über 20 Jahre als Designer, Konzeptioner, Projekt-, Produkt- und Risikomanager, Unternehmensentwickler und Abteilungsleiter sowohl angestellt als auch freiberuflich in und mit den (neuen) Medien. Mit Mitte 40 besann ich mich wieder auf meine Wurzeln und habe mich zum Heilpraktiker für Psychotherapie ausbilden lassen. Ich arbeite seitdem freiberuflich als Therapeut und Coach. Meine methodischen Schwerpunkte sind Lösungsorientierte Beratung, Kontemplative Therapie, Systemische Naturtherapie und Beratung in der Mikrobiologischen Therapie. Ich bin Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V. und im Arbeitskreis für Mikrobiologische Therapie e.V.

1 Kommentar

Markus · 4. Mai 2017 um 11:00

Hallo,
die Gehmeditation ist wirklich sehr effektiv und ziemlich einfach zu erlernen. Am Anfang kann man in der eigenen Wohnung üben, dann ist die Gefahr von Ablenkungen geringer. Durch die Konzentration auf die Empfindungen des Körpers, insbesondere der Füße und des Atems, kann man Stress und negative Gedanken immer wieder unterbrechen und den gegenwärtigen Moment voll genießen.

Gruß,
Markus

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